Silvester – den Hund mit CBD beruhigen

Böller zu Silvester sind etwas Wunderbares. Die leuchtenden Farben begrüßen viele mit begeisterten “OHs” und “AHs”. Mensch freut sich und kann gar nicht genug davon bekommen. Nicht so der Hund. Für ihn sind Silvesterböller der reinste Stress: unkalkulierbar, unausweichlich, unglaublich laut und bedrohlich. Bedenkt man, dass Hunde um Vieles besser hören als der Mensch, muss das für sie sein, als wenn jemand unmittelbar neben unserem Ohr eine Machete abfeuert. Kein Wunder, dass sich viele Hunde dann mit eingezogenem Schwanz und angelegten Ohren in die letztmögliche Ecke verziehen und angstvoll wimmern.

Manche Hunde verinnerlichen dieses Trauma und sind Tage, Wochen und vielleicht auch für immer ängstlich, wenn ein lautes Geräusch, eine zugeschlagene Tür, ein Gewitter, ihre feinsinnige Hundewelt erschüttern. Und davon gibt es, gerade im städtischen Bereich, so einige. Dann verweigern sie mitunter sogar das Gassigehen. Klassisch konditioniert. 

CBD gegen Ängste allgemein

Vom Menschen weiss man, dass CBD gegen Ängste und Panikattacken helfen kann. Natürlich ist dabei, wie bei vielen nicht-synthetischen Mitteln, ein gewisser Placeboeffekt nicht auszuschließen, obwohl sich die angstlösende Eigenschaft des CBDs wissenschaftlich erklären lässt. Umso erstaunlicher wäre es, wenn dieser Effekt auch bei Hunden entstehen würde, die unseres Wissens nach, nicht so, wie wir Menschen, reflektieren und hinterfragen.

Wie wirkt CBD bei Hunden?    

Zunächst einmal hat jedes Säugetier ein körpereigenes Endocannabinoidsystem (ECS) mit CB1- und CB2 Rezeptoren, die sich u.a. im Gehirn und Nervensystem befinden. Das ist beim Menschen ebenso wie beim Hund. Innere und von außen zugegebene Cannabinoide, wie CBD, wirken auf das System ein und halten damit den Organismus in Balance [S1]. Das betrifft auch: 

  • das Gedächtnis
  • die Stimmung
  • die Hormonausschüttung

und andere wichtige körperliche, mentale und psychische Körperfunktionen. CBD funktioniert bei allen Säugetieren wie ein körpereigenen Botenstoff, der genau an der Stelle ansetzt, wo er gerade gebraucht wird, um ein “gestresstes” System wieder zu harmonisieren. 

Psychisch wirkt es so z.B.:

  • entkrampfend
  • angstlösend
  • beruhigend/entstressend
  • fokussierend und 
  • stimmungsaufhellend [1; 3].

Hilft CBD gegen Ängste beim Hund?

CBD scheint bei Menschen und Hunden in vergleichbarer Weise gegen Ängste zu wirken. Erfahrungsberichte vieler Anwender und Tiermediziner zeigen, dass CBD dafür sorgt, dass der Hund entspannter mit Stressoren umgeht, weniger angstvoll bellt und auch ein verringertes Aggressionsverhalten zeigt [1; 3; S2]. 

Welche Darreichungsform von CBD gibt es für den Hund? 

Auch für Hunde gibt es inzwischen verschiedene CBD-Produkte, z.B.:

  • in Form von Leckerlies
  • als Öl
  • als angereichertes Futter. 

Die Leckerlies werden häufig in Form einer Protein-Basis aus Huhn oder Fisch hergestellt. Das CBD-Öl ist das gleiche, wie auch für den Menschen, nur dass es aufgrund des meist geringeren Körpergewichtes des Hundes niedriger dosiert ist. 

Wie wird CBD beim Hund dosiert? 

Es nützt nichts, am Tag des problematischen Datums, wie Silvester, CBD zu geben. Man muss einige Tage zuvor bereits mit der CBD-Gabe beginnen. Denn erfahrungsgemäß dauert es ein paar Tage, bis sich eine sichtbar entspannende Wirkung beim Hund zeigt. Dann ist auch genügend Zeit, um die optimale Dosis auszuprobieren. 

Am besten hältst Du Dich an die Dosierungsanleitung vom Hersteller. Im Allgemeinen gilt: 

  • eine niedrige Dosis ist 0,1 mg/kg Körpergewicht, 2x täglich
  • die mittlere Dosis beträgt 0,25 mg/kg Körpergewicht, 2x täglich
  • eine hohe Dosis ist: 0,5 mg/kg Körpergewicht: 2x täglich [3]

Wie wende ich CBD-Öl bei Hunden an?

CBD-Öl ist deshalb schon die beste Auswahl aller CBD-Angebote für den Hund, weil es sich in der Dosierung variieren lässt. Der Geschmack des Öls ist aber etwas gewöhnungsbedürftig. Du kannst Deinem Hund das Öl:

  • unter die Zunge träufeln
  • direkt in die Lefzen geben
  • zusammen mit einer Paste oder einem Stück Wurst geben.

Wenn das Öl über die Mundschleimhaut einwirkt, ist es am schnellsten und effizientesten. 

Welche Rasse verträgt CBD?

Aufgrund eines Gendefekts verträgt nicht jede Rasse CBD. Dazu gehören:

  • Collie
  • Shetland Sheepdog
  • (Miniatur) Australian Shepherd
  • Wäller
  • Bobtail
  • Border Collie
  • Bearded Collie
  • Langhaar-Whippet
  • Schweizer Weißer Schäferhund [2]. 

Die Qualität von CBD für Hunde

Man kann sich vorstellen, dass das Bemühen um gute Produktqualität bei Tieren noch schwächer als beim Menschen. Und tatsächlich gibt es viele Produkte schlechter Qualität, die nicht wirken können. Achte darum darauf, dass das Öl:

  • aus Nutzhanf ist mit einem THC-Gehalt unter 0,2%
  • einen nativen CBD-Gehalt von etwa 2,8% enthält
  • schonend kaltgepresst ist
  • ein Vollspektrum-Öl ist
  • keine unnötigen Zusatzstoffe enthält
  • regelmäßigen Qualitätskontrollen unterzogen wird (Prüfsiegel).

Seriöse Anbieter liefern Angaben über die Produktion und Quelle ihrer Produkte mit. Weniger gut ist dagegen ein Produkt, das aus einem Trägeröl besteht, dem CBD zugesetzt wurde. Darin fehlen die wichtigen Pflanzenstoffe des Vollspektrum-Öls, wie beispielsweise Terpene und Flavonoide. 

Quellen: 

[1] Unser Testbericht zu CBD gegen Angst beim Hund: ist der Hype gerechtfertigt? 07.09.2019 in LesWauz – der Hundeblog, abgerufen am 19.07.2020 von https://leswauz.com/2019/09/07/unser-testbericht-zu-cbd-gegen-angst-beim-hund-ist-der-hype-gerechtfertigt/

[2] CBD für ängstliche Hunde – Ist das eine Lösung für Sylvester?, CBD-Nature, abgerufen am 19.07.2020 von https://cbd-nature.com/blog/cbd-die-loesung-fuer-aengstliche-hunde-an-sylvester/?___store=de

[3] Cannabidiol und Hunde, Hanf-Extrakte: Magazin, abgerufen am 19.07.2020 von https://www.hanf-extrakte.com/cannabidiol-und-hunde/

Relevante Studien:

[S1] Pertwee, R.G., The diverse CB1 and CB2 receptor pharmacology of three plant cannabinoids: Δ9-tetrahydrocannabinol, cannabidiol and Δ9-tetrahydrocannabivarin, Januar 2008 in Br J Pharmacol.; 153(2): 199–215., abgerufen am 19.07.2020 von https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2219532/ 

[S2] Kogan, Lori et. al., US Veterinarians’ Knowledge, Experience, and Perception Regarding the Use of Cannabidiol for Canine Medical Conditions, 10.01.2019 in Front Vet Sci; 5:338., abgerufen am 19.07.2020 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30687726/

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