Mit dem Hund auf Reisen: CBD hilft, die Fahrt zu überstehen

Eine Reise ist eine aufregende Sache, besonders auch für den Hund. Stundenlang auf engstem Raum im Auto zu liegen, ist Stress pur für den Hund. Durch den Stress wiederum wird seine Abwehr geschwächt. Manche Hunde werden zudem regelrecht reisekrank und haben mit Übelkeit zu kämpfen. Die längere Bewegungslosigkeit kann bei älteren und empfindlichen Hunden auch auf die Gelenke gehen und Schmerzen verursachen. Wie CBD bei Unruhe, Ängsten, Übelkeit, Immunschwäche und Schmerzen helfen kann, erklären wir Dir hier. 

Die Transportbox

Ob mit dem Auto oder Flugzeug: Manchmal müssen Hunde in eine sogenannte Transportbox. Ist Dein Hund nicht daran gewöhnt, bedeutet die Zeit in der Box für ihn großen Stress. Daher sollte man den Hund schon einige Zeit vor Reisebeginn an die Transportbox gewöhnen. Eine gewohnte Decke oder ein Spielzeug können ihm zusätzlich das Gefühl einer gewohnten Umgebung vermitteln. Die Hundedecke aber lieber nicht vor dem Urlaub waschen. Vertraute Gerüche und Gegenstände beruhigen und geben Deinem Hund Sicherheit.

Vor der Reise: Gesundheitscheck für Deinen Hund

Bevor es losgeht, solltest Du sichergehen, dass Dein Hund auch fit genug für die Reise ist. Je nachdem, wohin die Reise geht, ist vorab ein Gesundheitscheck beim Tierarzt sinnvoll. Dazu gehört auch zu überprüfen, ob der Hund alle wichtigen Impfungen erhalten hat. Insbesondere im Süden Europas werden einige Infektionskrankheiten durch Sandfliegen und Zecken übertragen. Dort haben Hunde vermehrt Infektionskrankheiten, wie: 

  • Babesiose
  • Erlichiose
  • Herzwürmer
  • Leishmaniose [1].

Zusätzliche Impfungen, Medikamenten und Spot-Ons könnten den Hund schützen. Sprich darüber am besten mit Deinem Tierarzt.

Die Reiseapotheke für den Hund

Um sicher zu gehen, solltest Du eine eigene Reiseapotheke für Deinen Hund zusammenstellen. Sie beinhaltet, neben den üblichen Medikamenten Deines Hundes:

  • Desinfektionsmittel
  • Elektrolyte
  • Kohletabletten oder andere Durchfallpräparate
  • Sonnenschutzmittel für kurzhaarige Hunde
  • Ohrreiniger
  • Parasitenprophylaxe
  • Wundspray oder –salbe
  • Zeckenzange und Pinzette

Am besten erkundigst Du Dich bereits im Vorfeld über Notfallnummern ortsansässiger Tierärzte. 

CBD erleichtert die Reise

Ob psychische Probleme, wie Unruhe und Ängste, oder körperliche Beschwerden, wie Schmerzen, Übelkeit oder ein angeschlagenes Immunsystem, eine Infektion: CBD kann gegen vielerlei Beschwerden hilfreich wirken. Wie beim Menschen wirkt auch beim Hund das Cannabinoid über das Endocannabinoidsystem auf den jeweiligen Schwachpunkt des Körpers, der Seele oder des Geistes ein und bringt ihn wieder in Balance. Dazu interagiert das CBD mit entsprechenden Rezeptoren im Körper und setzt regulierende Prozesse in Gang. Das kann über Hormone und Neurotransmitter geschehen. 

CBD gegen Unruhe des Hundes

CBD reguliert die Menge des Stresshormons Adrenalin, das bei Stress in hohen Mengen ausgeschüttet wird. Dazu werden auch die Ausschüttung andere Neurotransmitter, wie dem Cannabinoid AEA und dem Stresshormon Cortisol, durch CBD reguliert. So wird Dein Hund ruhiger, ist resistenter gegen Stressoren und zugleich gegen Infekte und Verdauungsbeschwerden, die oft mit Stress zusammenhängen. Die Reise wird damit für den Hund und die ganze Familie entspannter [2].  

CBD gegen Übelkeit

Übelkeit und Erbrechen scheint, Forschern zufolge, durch die Überproduktion von Serotonin und seine Bindung an Rezeptoren im Gehirn zustande zu kommen. Das Endocannabinoidsystem ECS ist vermutlich an der Regulierung von Brechreiz beteiligt, da es die Produktion von Neurotransmittern im Gehirn steuert. CBD interagiert mit weiteren Rezeptoren des ECS und kann darüber Unwohlsein lindern [3]. 

CBD gegen Schmerzen

Für ältere Hunde, deren Gelenke schon überansprucht sind, kann der lange Aufenthalt in der Box zur Tortur werden. Eventuelle Schmerzen können dadurch verschlimmert werden. CBD hat sich auch als schmerzlindernd erwiesen. Diese Wirkung kommt ebenfalls durch die Interaktion von CBD mit dem ECS zustande, da das ECS direkt für die Schmerzregulation zuständig ist. Darüber hinaus vermutet man, dass CBD auf Vanilloid-Rezeptoren einwirkt, so dass das Gehirn keine Schmerzsignale mehr empfängt. Diese Rezeptoren gehören zu den non-Cannabinoidrezeptoren und sind den Endocannabinoidrezeptoren CB1 und CB2 strukturell sehr ähnlich [4].

Außerdem soll CBD in der Lage sein, das Schmerzgedächtnis zu löschen. Nach Untersuchungen der Forschung soll der Organismus dazu gezielt Cannabinoide bilden, die die Bildung von Glückshormonen fördern. So vergehen chronische Schmerzen, wenn die eigentliche Ursache beseitigt ist. Äußerlich zeigt sich das darin, dass Hunde ihre Schonhaltung aufgeben [5].

Tipps zur CBD-Gabe für den Hund

Du kannst das Zahnfleisch Deines Hundes bereits wenige Tage vor dem Urlaub mit ein paar Tropfen CBD-Öl einreiben und die Dosierung zum Tag der Abreise langsam steigern [6]. Alternativ gibst Du ein CBD-Öl direkt unter die Lefzen oder träufelst es unter ein wenig Futter bzw. auf ein Leckerli. Es gibt auch Hundesnacks und Leckerlis, die allerdings nicht jeder Hund mag. Richte Dich bei der Dosierung nach den Angaben des Herstellers oder halte, besser noch, vor der Anwendung Rücksprache mit dem Tierarzt. Er kann Dir zur richtigen Dosierung raten und ein geeignetes Produkt empfehlen. 

Die Sicherheit von CBD

CBD wirkt, anders als das ebenfalls in Hanf enthaltene THC, nicht psychoaktiv. Es ist ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel, das dem Körper hilft, sich selbst zu helfen. CBD ergänzt quasi Stoffe, die im Körper Deines Hundes naturgemäß vorhanden sind. Dennoch kann es mit anderen Medikamenten wechselwirken und deren Abbau behindern. Besprich daher unbedingt mit Deinem Tierarzt, ob Du Deinem Hund das CBD problemlos geben kannst. Auch Nebenwirkungen können auftreten, je nachdem, wie empfindlich Dein Hund ist. Sie lassen sich jedoch gut beheben und sind nicht schwerwiegend. Sollte Dein Hund allerdings apathisch wirken oder schwanken, dann könnte es sein, dass THC im Produkt enthalten war. THC wirkt giftig auf den Hundeorganismus und sollte auf jeden Fall gemieden werden. 

Erfahrungsberichte

Nichts überzeugt so sehr, wie ein Erfahrungsbericht von Personen, die in derselben Lage sind, wie man selbst. Wer daran interessiert ist, findet im Internet zahlreiche Foren zum Austausch, wie beispielsweise CBD für Hunde. Unter https://www.facebook.com/groups/1875755872714021 bieten auch wir eine Selbsthilfegruppe zum regen Austausch an. 

Quellen: 

[1] Reisen mit Hund – Unbeschwerter Urlaub mit dem vierbeinigen Begleiter, in Fressnapf, abgerufen am 26.10.2020 von https://www.fressnapf.de/magazin/hund/reisen/reisen-mit-hund/

[2] Der Einsatz von CBD bei Stress, 13.06.2018 in CBD Vital, abgerufen am 25.10.2020 von https://www.cbd-vital.de/magazin/schmerzen-krankheiten/cbd-bei-stress

[3] De Luca, Cornelius, CBD gegen Übelkeit: Kann es wirklich helfen? (Erfahrungen 2020), 19.10.2020 in CBD360, abgerufen am 27.10.2020 von https://cbd360.de/cbd-gegen-uebelkeit/

[4] Dr. Hutterer, Christine, Die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems – eine Übersicht, 07.02.2020 in Leafly, abgerufen am 27.10.2020 von https://www.leafly.de/rezeptoren-endocannabinoidsystem/

[5] Schwede, Tomke, CBD Öl für den Hund: Das musst Du wissen, 04.08.2020 in cbdolkaufen, abgerufen am 27.10.2020 von https://cbdolkaufen.de/cbd-oel-hund/

[6] Reisen mit Tieren – CBD lindert Stress, Hanf für Tiere, abgerufen am 27.10.2020 von http://www.hanf-fur-tiere.eu/clanky/118-reisen-mit-tieren-cbd-lindert-stres

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